DHL ermöglicht ab Ende Juli 2026, Zollgebühren, Nachentgelte und Nachnahmebeträge direkt bei der Zustellung bargeldlos zu bezahlen. Akzeptiert werden je nach Vorgang Girocard, Kreditkarte, Smartphone oder Smartwatch. Das klingt zunächst nach einer kleinen technischen Verbesserung. Unternehmerisch steckt jedoch eine wichtige Strategie dahinter: DHL verändert nicht das eigentliche Produkt. DHL beseitigt einen unnötigen Aufwand für den Kunden. . Warum das wichtig ist Viele Unternehmen versuchen, mehr Umsatz durch Werbung, Rabatte oder zusätzliche Leistungen zu erzielen. Gleichzeitig übersehen sie die Hindernisse, die dem Kunden den Kauf, die Bezahlung oder die Nutzung unnötig erschweren. Jedes Hindernis kostet Kunden: - umständliche Bestellungen, - eingeschränkte Zahlungsmöglichkeiten, - lange Reaktionszeiten, - unverständliche Angebote, - komplizierte Formulare, - unnötige Rückfragen, - fehlende Informationen. Der Kunde bewertet nicht nur das Produkt. Er bewertet den gesamten Weg zu seinem gewünschten Ergebnis. . Der eigentliche Kunden-Profit Bargeldloses Bezahlen bringt dem Empfänger keinen höheren Warenwert. Es spart ihm jedoch Zeit, Unsicherheit und Aufwand. Genau darin liegt sein zusätzlicher Kunden-Profit. Gleichzeitig profitiert DHL: - weniger Bargeldabwicklung, - einfachere Zustellprozesse, - weniger Probleme an der Haustür, - höhere Kundenzufriedenheit, - ein moderneres Leistungsbild. Das ist eine Verbesserung, bei der Kunde und Unternehmen gewinnen. . Was Du jetzt prüfen solltest Untersuche den vollständigen Weg Deines Kunden: 1. Wie leicht versteht er Dein Angebot? 2. Wie einfach kann er kaufen? 3. Welche unnötigen Entscheidungen muss er treffen? 4. Wo entstehen Wartezeit oder Unsicherheit? 5. Was passiert nach dem Kauf? 6. Welche kleine Verbesserung würde ihm sofort Zeit oder Aufwand sparen? Suche nicht zuerst nach einer neuen Werbemaßnahme. Suche nach dem größten Hindernis zwischen dem Kunden und seinem gewünschten Ergebnis.