Ich warne auch immer wieder vor einem Tool-Zoo. Das ist mit generativer KI tatsächlich noch mal krasser, jede und jeder empfiehlt Neueinstegerinnen irgendwelche Tools, ohne wirklich erst mal zuzuhören, was die Person tatsächlich braucht. Daher empfehle ich erst mal ein Gefühl für KI zu gewinnen mit einem Chat-Tool (Gemini, Claude, Perplexity). Und dann im nächsten Schritt heranzugehen, welche Aufgabenstellungen oder Arbeitsabläufe mit der Hilfe von KI leichter wären, unterhaltsamer oder überhaupt möglich werden. Genauso empfehle ich Neugierde und den Austausch mit anderen. Gerade suchen wir für eine Konferenz nach Anwendungsfällen – das wird sicher auch ein schöner Fundus, aus dokumentierten Workflows anderer spannende Inspirationen für sich selber abzuleiten. Den eigenen Tool-Zoo unterziehe ich halbjährlich einer Zäsur - jährlich empfehle ich anderen, wenn sie noch nicht so schnell herausarbeiten können, wie ein Tool ihnen nutzt bzw. noch nutzt (oft 'übernehmen' ja inzwischen andere Tools auch Nischen-Lösungen wie langsam die Präsentationsserstellung, die ich jedoch weiterhin zur Inspiration mit Gamma mache).