Falls ihr darüber erst mal selbst reflektieren möchtest, habe ich meine Antwort dazu nicht gleich gepostet. Ich habe es für mich wie folgt interpretiert: Es geht darum, einmal ein Ziel im Leben zu definieren und loszugehen. Auf dem Weg eröffnen sich aber immer neue Entwicklungen und Perspektiven. Wenn wir dann an dem ursprünglichen Ziel festhalten, laufen wir Wege, die niemals für uns gedacht waren. Es ist wichtig immer wieder inne zu halten auf unserem Weg und zu fragen: ist das noch für mich stimmig? Ist das überhaupt mein Weg? Wir dürfen dem Ziel erlauben sich zu wandeln, so, wie wir auf unserem Weg unterwegs sind. So wird der Weg und das Erleben und Fühlen auf dem Weg wichtiger, als das Erreichen eines Ziels. Das Ziel gibt eigentlich nur eine grobe Richtung vor, damit wir überhaupt losgehen. Und wenn wir ein Ziel als eine bestimmte Größe definieren kann es sein, dass wir das Ziel zwar erreichen, das was möglich gewesen wäre, wenn wir es losgelassen hätte aber viel größer gewesen wäre.
Ich bin nicht der Typ, der Pausen zu einem festgelegten Zeitpunkt einhält, aber dennoch mache ich genügend. Ich folge da meinem inneren Flow. Kurz bevor die Leistungskurse knickt, gibt es, was immer ich dann gerade brauche.