Liebe Community, ich habe vor vielen Jahren eine emotional traumatische Erfahrung gesammelt, auf die ich gerne verzichtet hätte. Ich hatte eine Beziehung mit einer Partnerin, die am Borderline Syndrom erkrankt war. Ich hielt mich für Stark und habe daran geglaubt, mit der Situation umgehen zu können. Am Ende musste ich mich selber in psychologische Behandlung begeben um mit den Folgen dieser Erfahrung zurecht zukommen. Zur Traumabewältigung habe ich mehrere Gedichte geschrieben und diese in meinem Song verarbeitet. Der Song handelt von dieser Beziehung, in der sehr viel Intensität war, aber kaum Ruhe. Es gab starke Nähe, dann wieder Distanz, Hoffnung und gleichzeitig viel Verunsicherung. Ich habe lange versucht, das Ganze zu halten, zu verstehen und da zu sein, dabei aber irgendwann gemerkt, dass ich mich selbst immer mehr verliere. Manipulation stand auf der Tagesordnung und so wurde ich mental und emotional destabilisiert. „No in-between“ beschreibt genau dieses Gefühl und die Erfahrung, dass es nie wirklich einen ausgeglichenen Raum gab - immer nur Extreme. Das betraf sowohl meine Person, als auch meine kranke Partnerin. Am Ende geht es darum zu erkennen, dass Liebe allein nicht immer reicht und dass man manchmal gehen muss, nicht weil man den anderen nicht liebt, sondern weil man sich selbst wiederfinden muss. Der Vertonung meiner Zeilen, der Bilder und meiner Komposition wurde mit Hilfe von Suno verwirklicht. Ich bitte euch um knallhartes Feedback. Auch wenn mich die aktuelle Version Tränen vergießen lässt, würde mir eurer Feedback ganz sicher dabei helfen, den Song und damit schlussendlich mit der Vergangenheit abzuschließen. Damit ihr den Text besser verstehen könnt, setze ich ihn direkt hier mit rein. Ich danke euch von ganzem Herzen. No in-between Just rise or fall Too much to feel Too much to call I gave it all But lost my way No in-between No place to stay Felt like balance in the dark Moving close, then pulling far I spoke less and listened more