Hallo zusammen, ich bin Beate, komme aus Wuppertal und bin seit ein paar Jahren jedes Jahr oben an der Jammerbucht. Was als ganz normaler Urlaub gedacht war, hat sich irgendwie in eine kleine Obsession verwandelt. Ich bin eigentlich kein Mensch, der jedes Jahr an denselben Ort fährt. Bis ich gemerkt habe, dass ich das scheinbar doch bin. Es reicht, dass ich die Dünenlandschaft sehe. Die Strände. Diese Grüntöne, die es in Deutschland in dieser Form für mich nicht gibt. Und ich bin sofort tiefenentspannt. Ich liebe Seeluft, das typische Softeis, Hotdogs am Strand und die Wolken, die man an manchen Tagen scheinbar mit der Hand berühren kann. Ich habe den Eindruck, dort brauche ich gar nicht viel, außer das Meer, die Dünenlandschaft und Hygge, um glücklich zu sein. Daher zähle ich die Tage, bis ich das nächste Mal wieder dort sein darf. Beruflich mache ich das, was ich liebe: Ich helfe Menschen, ihr Angebot so in Worte zu fassen, dass es auch gelesen wird. Texte, die auf den Punkt sind, ohne dass man das Gefühl hat, jemand hätte einen Baukasten benutzt. Ich habe dafür sogar eine eigene Community, in die man allerdings nur über meine Kontor-Klartext-Challenge reinkommt. Wo ich beim Thema Auswandern stehe? Noch auf dem Weg. Dänemark als Aufenthaltsort für mehrere Monate im Jahr reizt mich sehr. Als dauerhafter Wohnsitz bin ich unsicherer, besonders seit mir ein ehemaliger Dänischlehrer erzählt hat, seine deutsche Frau habe dreißig Jahre versucht, wirklich in dänische Kreise aufgenommen zu werden. Das hat gesessen. Was mich am meisten beschäftigt: Wie lernt man Dänisch so, dass man wirklich die Zwischentöne versteht? Wie kommt man als Zugezogene wirklich mit Einheimischen in Kontakt? Und wie arbeitet man remote für deutsche Kunden oder für dänische Firmen, die deutsche Natives suchen, während man sich frei bewegen kann, ohne fest ansässig zu sein? Ich freue mich, hier zu lesen, zu fragen und vielleicht irgendwann auch selbst was beizutragen. Beate