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3 contributions to Schreibwerkstatt ⭐️⭐️ ⭐️ ⭐️⭐️
Lektorat? Gern - aber wer bezahlt es?
Ich möchte kurz etwas teilen, weil es für meine eigene Arbeit am Manuskript gerade wirklich wichtig geworden ist. Wer ein Buch schreibt, weiß: Ein gutes Lektorat ist unglaublich wertvoll. Nicht nur wegen Rechtschreibung oder schöneren Sätzen, sondern vor allem wegen Logik, Figurenentwicklung, Spannung, roten Fäden, Brüchen in der Handlung, Wiederholungen und all den kleinen Stellen, die man selbst irgendwann nicht mehr sieht. Gerade bei einem langen Manuskript wird das schwierig. Mein aktueller Roman hat fast 500 Seiten. Da den Überblick über Zeitlinien, Figurenwissen, politische Zusammenhänge, technische Plausibilität und dramaturgische Spannung zu behalten, ist eine echte Herausforderung. Natürlich ist ein professionelles Lektorat ideal. Aber nicht jeder hat einen Verlag, der das bezahlt. Und nicht jeder kann sich ein umfassendes Privatlektorat leisten. Genau deshalb finde ich Hermes so spannend. Hermes ersetzt nicht den Menschen, der ein Manuskript mit Erfahrung, Gefühl und literarischem Blick liest. Aber Hermes kann eine enorme Unterstützung sein. Man kann Kapitel gezielt prüfen lassen: auf Logikfehler, Kontinuität, unklare Figurenmotivation, Wiederholungen, Spannungsabfall, unglaubwürdige Dialoge, Zeitlinien, Sachfehler oder Stellen, die noch zu glatt oder künstlich klingen. Was mir besonders hilft: Hermes bleibt geduldig. Ich kann Szene für Szene, Kapitel für Kapitel durchgehen. Ich kann nach konkreten Problemstellen fragen, nach besseren Formulierungen, nach Plausibilität, nach Figurenwissen oder danach, ob eine Szene emotional funktioniert. Und ich bekomme nicht nur allgemeines Feedback, sondern konkrete Suchstellen und Änderungsvorschläge. Für Autorinnen und Autoren, die keinen Verlag im Hintergrund haben oder sich gerade kein vollständiges Lektorat leisten können, kann das eine echte Alternative oder zumindest eine sehr starke Vorstufe zum Lektorat sein. Mein Eindruck nach intensiver Nutzung: Wer sein Manuskript ernst nimmt, sollte so eine zusätzliche Prüfung nutzen. Nicht blind übernehmen, nicht die eigene Stimme abgeben, aber als Werkzeug, das Fehler sichtbar macht, die man allein leicht übersieht.
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@Deborah Bichlmeier Gemini sagt dazu: Hinter Hermes AI steht das renommierte, unabhängige Open-Source-Forschungskollektiv Nous Research. Die Organisation hat sich in der weltweiten Entwickler-Community einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Ihr Ziel ist es, leistungsstarke KI-Modelle und autonome Agenten zu entwickeln, die frei zugänglich sind und komplett lokal auf eigener Hardware betrieben werden können. Ein bekannter Mitgründer und technologischer Kopf des Teams ist Jeffrey Canelan. Das Hermes-Ökosystem basiert im Wesentlichen auf zwei Säulen: - Die Hermes-Sprachmodelle: Dies sind hochgradig optimierte Versionen etablierter Open-Source-Modelle (wie Metas Llama oder Mistral). Sie sind darauf trainiert, komplexe Anweisungen besonders präzise zu befolgen und logische Probleme eigenständig zu lösen. - Der Hermes Agent: Ein hochentwickelter, autonomer KI-Assistent, der weit über klassische Chatbots hinausgeht. Er besitzt eine integrierte Lernschleife (Learning Loop). Dadurch kann er aus seinen Erfahrungen lernen, eigene Fähigkeiten (Skills) programmieren und diese kontinuierlich verbessern. Zudem verfügt er über ein dauerhaftes, sitzungsübergreifendes Gedächtnis.
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Das glaube ich nicht. Es ist ein Tool, das man für sehr viele Dinge einsetzen kann. Das Wissen kommt dabei aus den sogenannten Skills. Der Skill, der das o.a. leistet, nennt sich "Humanizer". Bei jeder Nutzung lernt Hermes dazu und speichert sich die neue Erfahrung selbständig ab. Neben "Humanizer" gibt es aktuell noch mehr als 60 Skills.
Andreas aus Dänemark
Moin Kollegen, ich heiße Andreas, 68 Jahre alt, beruflich war ich im Vertrieb und Business Development unterwegs gewesen. Zuletzt für ein Unternehmen, das kleine Villages für spezielle Grippen bauen wollte, z.B. ältere Menschen, WGs für Familien, etc. Seit 2024 bin ich im Unruhestand. Da ich seit einigen Jahren sehr unzufrieden bin mit der Qualität von Fersehproduktionen (speziell Krimis), habe ich einem Freund angeboten, sein neues Buch in ein Drehbuch umzuschreiben. Hat ein bißchen gedauert, aber nach Aussage von einigen wenigen Produktionsgesellschaften, kein schlechtes Drehbuch (liegt natürlich vor allem am Ausgangsmaterial 🙃). Bei der Arbeit zum dritten Drehbuch, habe ich dann damit gestoppt, da es wohl gut 10 Jahre dauert, bevor das erste Drehbuch umgesetzt werden könnte. Wenn überhaupt. Das war mir zu lang und ich habe mit einem Roman begonnen. Das erste Büchlein (132 Seiten) war mehr zum Üben. Dann habe ich eine Pause gemacht und nach einem Stoff gesucht. Das war Herbst 2025. Ich lebe zwar seit 3 Jahren in Dänemark, aber wir sehen jeden Tag deutsche Nachrichten. Irgendwann machte es dann Klick. Mich bedrückte die fast aussichtslose Situation der BRD (und anderen europäischen Ländern). Zumindest mir wurde klar, dass nur ein wirklich vereintes Europa eine Zukunft hat. Meine Vision: USE - United States of Europe. Aber wie vermittelt man das? Dazu kam das Thema KI. Faszinierend. Aber gleichzeitig auch gefährlich. Aus diesem Stoff ist zur Leipziger Buchmesse 2026 das Buch "Das Europa-Protokoll - Tödliche KI-Logik" herausgekommen. 400 Seiten Politthriller mit einer Story, die eine Journalistin begleitet, die einen möglichen Betrug mit KI und der Machtübernahme von Europa verfolgt. Ich bin im Moment im 3. Durchgang (nach Lektorat) zu Band 2 des Thrillers. Wird diese Wochen noch fertig und geht dann zum Satz und Druck. Ich arbeite mit einem kleinen Verlag, der aber eben alle Kosten übernimmt. Wer mal etwas stöbern möchte: https://www.vigilia-verlag.de/buechershop/das-europa-protokoll-band-1-t%C3%B6dliche-ki-logik.html
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@Deborah Bichlmeier Band 2 wird wohl Ende September erscheinen
Mein erster Beitrag in einem Buch
Auf der neuen Social Media Plattform Tribe.de, jetzt wearereal.com haben wir zusammen ein Buchprojekt begonnen. Wir sammeln von den Mitgliedern dort Lebensgeschichten und geben die in einem Buch heraus. Ich habe meine Lebensgeschichte in 3 Word Seiten nieder geschrieben. Im Buch sind das 7 Seiten + eine Imageseite zur Selbstdarstellung, ein Foto und Angaben zur Erreichbarkeit. Das Buchprojekt heißt "Seelengeschichten - mutig mitten im Leben" von der Herausgeberin Petra Wenski-Hänisch. Es wird in den nächsten Monaten in einer kleinen Auflage erscheinen.
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Danke für den Tipp. Kannte ich noch nicht. Aber wie kommt man da rein? Bei der Registrierung will das System immer eine (korrekte) REF-ID haben. Woher soll ich die denn haben?
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Andreas Geuss
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@andreas-geuss-4042
Andreas, 68 Jahre, Informatiker, seit 2 Jahren Beschäftigung mit KI, Vollzeit-Schrifsteller und Drehbuch-Autor

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Joined Jul 13, 2026
Haderslev, Dänemark