Spannender Gedanke den du hier öffnest :) Darüber habe ich mir aktiv bisher noch nie wirklich Gedanken gemacht, bis jetzt. An und für sich ist ja das Gefühl ein positives und wenn man so energetisiert ist möchte man idR. in der Gegend rumspringen und allen von seinem Glück erzählen. Dadurch dass es eben kein destruktives Verhalten bzw. Situation ist machen sich die wenigsten wohl Gedanken dazu - so würde ich es zumindest einschätzen, warum es mehr Tipps zu "negativen" als zu positivem gibt. Wie ich damit umgehe... ... muss ich ein bisschen ausholen und Kontext geben, damit meine Worte besser eingeordnet werden können. Ich bin eher der "stille" und so verhält es sich auch idR. dass ich eben auch solche enormen positiven Situationen quasi im "stillen" genieße. Durch meine Frau, die da vollkommen anders tickt, wurde ich überhaupt darauf Aufmerksam und durch ihren Hinweis kann ich mittlerweile auch kleinere Erfolge wahrnehmen und feiern - das war früher komplett anders, da musste ein Erfolg signifikant und "riesig" sein, damit ich den anerkenne. So nun aber zu deiner Fragen ;) Ich gehe mittlerweile so damit um, dass ich mir in den Situationen immer ins Bewusstsein hole, dass vieles eben nicht "normal" bzw. selbstverständlich ist und entwickle dadurch eine Art Dankbarkeitszustand. Wenn mich dies zum (positiv) ausflippen bringt, dann lasse ich der Emotion freien lauf und genieße die Emotion solange sie da sein möchten. Also passt "genießen und laufen lassen" ganz gut. Ich habe gelernt, dass unterdrückte Emotionen, egal ob positive oder negative, früher oder später dennoch herausbrechen, dann aber meist in einem negativen Kontext. Meiner Meinung nach sollte nichts unterdrückt werden und schon gar nicht wenn diese eigentlich einem positiven Ursprung haben. Mich würde interessieren was bei dir der Impuls war, dass dir diese Frage aufgekommen ist? 😊