Typ-1-Diabetes perfekt optimieren? Mein Workflow mit KI-Analyse (ChatGPT, Gemini & Co.)
1. Mit KI-Analyse zum dauerhaften Erfolg: Mein Start in die smarte Diabetes-Therapie
Endlich läuft es richtig rund! Nach Jahren mit schwer einstellbarem Typ-1-Diabetes habe ich es geschafft: 88% Time in Range (TIR) – und das seit Monaten! Möglich macht das die Kombination aus moderner Medtronic 780G+G4 Technik und einer cleveren KI-Analyse. In diesem Blog zeige ich euch, wie ihr mit Künstlicher Intelligenz (KI) eure Diabetes-Therapie auf das nächste Level hebt – und wie einfach das geht.
Warum KI im Diabetes-Management?
Die Flut an Daten aus Sensoren, Pumpen und Protokollen kann schnell unübersichtlich werden. Doch genau hier setzt KI an: Sie analysiert in Sekundenbruchteilen alle relevanten Werte und liefert konkrete, individuelle Verbesserungsvorschläge. So wird aus Daten endlich echte Unterstützung für den Alltag.
Mein Workflow: So einfach geht’s
  1. Carelink-Daten exportieren
  2. Im Medtronic Minimed-Konto eine PDF mit allen Auswertungsdaten erstellen: Sensorwerte, Blutzucker, Bolus, Basalrate, KH-Faktoren, Korrekturfaktoren, Warnungen, SmartGuard- und Systemdaten.                                                            
  3. PDF bei Chat GPT (5.1) oder Perplexity AI oder Google Gemini hochladen
  4. Prompt einfügen
  5. Den untenstehenden Prompt 6 komplett kopieren und als Eingabe für KI verwenden (ihr könnt ihn individuell anpassen):  
  6. Analysiere bitte alle Blutzucker- und Sensorwerte in dem vorliegenden Protokoll und gleiche die Messzeiten mit den derzeit eingestellten Kohlenhydratfaktoren ab. Die Bezeichnung mit Datum und Zeiträumen der Zeit im Zielbereich wird oben unter Beurteilung und Fortschritt angezeigt in der ersten Zeile darunter befinden sich A das ist ein blauer Kreis mit A darin und B in der zweiten Zeile das ist ein orangener Kreis mit B darin beachte das bei der Berechnung zeige mir nur Statistik A und berücksichtige das bei der Berechnung Statistik B ist nur zum Vergleich der Sensorwerte und Fortschritte gedacht. Berechne, wie die KH-Faktoren in Gramm pro Insulineinheit zeitsegmentiert angepasst werden müssen, damit die postprandialen Blutzucker- und Sensorwerte nach 45 Minuten idealerweise um etwa 20 mg/dl ansteigen und bei Verwendung von mmol/l um höchstens 1,1 mmol/l und nach 90 Minuten höchstens um 40 mg/dl und bei Verwendung von mmol/l um höchstens 2,2 mmol/l ansteigen beachte hierbei aber das eine Absenkung der Faktoren unter 1,0 technisch nicht möglich ist. Berechne den ISF neu also den Korrekturfaktor damit er zur Anpassung beiträgt im Mahlzeitenbolus und bei Werten außerhalb des Smart Guard Zieles. Dabei soll die Insulinwirkdauer berücksichtigt und bei Bedarf an den aktuellen medizinischen Stand angepasst werden. Zusätzlich soll ein neuer Korrekturfaktor im Format mg/dl pro Insulineinheit vorgeschlagen werden, der die Korrekturberechnung basierend auf den Sensorverläufen optimiert. Ergänzend wird ein neuer, stundenweise aufgeteilten 24-Stunden-Basalratenplan vorgeschlagen, wobei die Gesamtdosis basierend auf dem durchschnittlichen Basalverbrauch sowie dem täglichen Autokorrekturbedarf errechnet wird. Ziel ist eine deutliche Erhöhung der Zeit im Zielbereich und eine Minimierung der Schwankungen bei gleichzeitig besonders sorgfältiger Vermeidung von Unterzuckerungen, um mehr Stabilität und Sicherheit im Blutzuckerverlauf zu erreichen.                            
  7. Ausführlicher PC Version Lauftext (Lesbarkeit optimiert):
  8. Nach wenigen Sekunden erhaltet ihr eine detaillierte Auswertung eurer Diabetesdaten, inklusive Tabellen mit alten und neuen Werten, individuellen Verbesserungsvorschlägen und einer Übersicht, welche Einstellungen ihr anpassen könnt.
Für wen ist das geeignet?
Die Analyse funktioniert nicht nur mit Medtronic Carelink, sondern wahrscheinlich auch mit anderen Closed-Loop-Systemen wie CamAPS FX, Control-IQ, Diabeloop – überall dort, wo eine PDF-Auswertung möglich ist (muss individuell getestet werden was funktioniert). Den Prompt könnt und müsst ihr flexibel an eure Wünsche, Ziel Werte und Bereiche und Systeme anpassen.
3. Eigenverantwortung & Zusammenarbeit mit dem Facharzt
  • Therapieanpassungen immer mit dem Diabetologen abstimmen!Die KI kann dir wertvolle Hinweise geben, ersetzt aber niemals die medizinische Fachkompetenz. Jede Änderung an Faktoren, Basalraten oder Zielwerten sollte in enger Abstimmung mit deinem Ärzteteam erfolgen.
  • Eigene Verantwortung:Du allein bzw. dein Arzt bist für die Umsetzung und Kontrolle der vorgeschlagenen Änderungen selbst verantwortlich. Prüfe jede Empfehlung kritisch und beobachte die Auswirkungen auf deinen Alltag.
  • Systemgrenzen kennen:Nicht alle Parameter sind in jedem System frei einstellbar. Informiere dich in den Handbüchern oder bei deinem Fachpersonal, welche Einstellungen möglich und sinnvoll sind.
4. Beispiel: Anpassung des Prompts für andere Systeme
Passe den Analyse-Prompt an die Begriffe und Werte deines Systems an. Beispiel für CamAPS FX:
5. Haftungsausschluss
Wichtiger Hinweis:Alle hier beschriebenen Analysen, Empfehlungen und Änderungen erfolgen auf eigene Verantwortung. Die Nutzung von KI-gestützten Auswertungen ersetzt nicht die individuelle Beratung und Kontrolle durch medizinisches Fachpersonal.
Fazit:Mit etwas Anpassung kannst du die Vorteile der KI-Analyse auch mit anderen Closed-Loop-Systemen voll ausschöpfen. Bleib neugierig, kritisch und immer im engen Austausch mit deinem Facharzt – dann steht einer erfolgreichen, individuellen Optimierung nichts im Weg!
Fazit: Diabetes-Management neu gedacht
Mit KI wird die Therapie nicht nur einfacher, sondern auch erfolgreicher. Die smarte Analyse hilft, den Überblick zu behalten, Muster zu erkennen und gezielt zu optimieren – für mehr Lebensqualität und weniger Stress im Alltag.
Gerne könnt ihr mich hier unten alles dazu fragen was ihr wollt habe sogar einen Diabetes Blog dazu geschrieben. Man kann mittels KI Analyse und CGM Systemen tolle Werte erzielen. 🙂
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1 comment
Matthias Müller
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