Ich hör noch, wie Gereon am Montag im Call sagt, nehmt nicht das schlimmste Ereignis… und ich innerlich so voll schlau wähle X und vertraue meinem inneren System.
Nun geht es seit Montag ab. Ich bezeuge, ich staune.. ich schüttel mich vor Entsetzen…das war das Schlimmste… nicht all das andere…Mein Inneres wendet sich mir zu kehrt das untere nach oben, holt das obere in die Mitte.. wacklig ist mein Schritt, das innenohr schwankt und verpeilt ab und an den Kurs… der Magen hebt und senkt sich wie bei hohem Seegang und produziert Fischfutter..ab und zu kann ich die Förderbänder meiner Gedanken beobachten, wie sie so flink werden, dass ich den Überblick verliere, wie die sich auflösen.. Fragmente durch meinen Geist wirbeln, um neue bewusstseinsfäden zu wirken.. und ich lass sie.. mein System ordnet um, reißt Wirklichkeit ein und ist dabei aktuell zutiefst gründlich. Ich bin froh regelmäßig noch zu erinnern, wie ich heiße, welches Datum grad ist und dass diese Prozesse immer gut ausgehen.
Geschichten werden neu geschrieben. Bewusstsein Datet unbewusstes und was für Rendezvous…Illusionen werden freudvoll enttarnt. Und in mir haut mir mein jüngeres Ich voller Freude ob meiner sicheren weitreichenden Zugewandheit Erinnerungen von Kollaps und Zusammenbruch in einer Klarheit und multisensorischen Integrität vor den Bug, dass meine Wirbelsäule kreischende Geräusche macht während sich die Erfahrungsbibliothek neu formt.
Manchmal ergreifend stumm, manchmal in Sturzbächen von Tränen.
Gnädig werden auch Atem Pausen eingeräumt und das System im Umbau ist mitten im Sturm erstaunlich tragfähig.
Es ist wohl eher Hingabe für mich statt Vergebung.
Das Verständnis für das du oder wir hat grad Sendeschluss.
Ebenso wie meine sonst so geschätzte nichts ausschließende integrale Perspektive.
Vergebung..Eine Gabe außerordentlicher Art gleichwohl.
Und mein jüngeres Ich sagt „endlich nimmst du im Blick auf mein Leben ausschließlich mal meine Perspektive ein, darauf hab ich so lange gewartet.„