Nicht die klassischen künstlichen Süßstoffe wie Aspartam, Sucralose oder Acesulfam-K zeigen in den genannten Daten einen klaren Zusammenhang mit einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko, sondern eher Zuckeralkohole (Polyole) wie Erythrit.
Laut dem Beitrag basiert das auf einer systematischen Übersichtsarbeit / Meta-Analyse mit nur 11 Beobachtungsstudien. Dabei sollen vor allem höhere Blutwerte bestimmter Zuckeralkohole mit einem um 26 % höheren kardiovaskulären Risiko verbunden gewesen sein.
Besonders Erythrit und ähnliche Polyole werden im Post als die Stoffe genannt, die den stärksten und konsistentesten Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Ereignissen gezeigt haben. Die klassischen kalorienfreien Süßstoffe hingegen werden dort als eher neutral dargestellt, also ohne robusten, konstanten Nachweis für ein erhöhtes Risiko.
Die Hauptaussage des Posts ist deshalb:
„Zuckerfrei“ oder „natürlich gesüßt“ bedeutet nicht automatisch herzfreundlicher.
Studien:
- 10.1093/nutrit/nuaf298
- 10.1210/endrev/bnaf038