Weißt du, wenn ich an „Free to be me“ denke, dann sehe ich Menschen.
Die unterschiedlichsten Menschen.
Da sitzt jemand im Blaumann.
Daneben jemand im Anzug.
Eine Dragqueen die mit einem Beamten ne Cola trinkt.
Eine Mutter mit ihren Kindern.
Jemand mit Piercings im ganzen Gesicht.
Jemand, der gerade direkt von der Arbeit kommt.
Und irgendwo dazwischen sitzt wahrscheinlich auch einer im Schlafanzug, weil er einfach keinen Elan hatte sich anzuziehen.
Und irgendwie interessiert das keine Sau.
Die Menschen sitzen zusammen.
Sie lachen und erzählen sich Geschichten.
Sie hören einander zu.
Sie sind neugierig aufeinander.
Und jeder darf einfach sein, wie er eben ist.
Mit seiner Geschichte, seinem Ausdruck, einfach seiner ganzen Identität.
Ich glaube, wir verbringen viel zu viel Zeit damit, Unterschiede zu suchen.
Dabei sind Unterschiede doch oft das Spannendste überhaupt.
Jeder Mensch trägt eine Geschichte in sich.
Jeder Mensch hat etwas erlebt, das wir nicht kennen.
Jeder Mensch sieht die Welt durch andere Augen.
Und genau deshalb können wir SO viel voneinander lernen.
Vielleicht würden wir sogar merken,
wie viel Wirkung echtes Zuhören haben kann.
Und wie viel entsteht, wenn Menschen ihre Stimme nicht gegeneinander, sondern miteinander nutzen.
Davon wünsche ich mir mehr!
Mehr Verständnis.
Mehr Zuhören.
Mehr echtes Interesse füreinander.
Weniger Schubladen.
Weniger „wir gegen die“.
Ich sitze hier und frage mich, wie die Welt aussehen würde,
wenn wir alle einfach so kommen dürften, wie wir sind.
Vielleicht finde ich es ja heraus. 💚
Was bedeutet „Free to be me“ für dich?
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