🏦 Zentralbanken kaufen Gold – und wir diskutieren noch über den Goldpreis.
Im Juni haben die Zentralbanken ihre Goldreserven netto um 51 Tonnen erhöht – der stärkste Monatszuwachs in diesem Jahr.
Besonders auffällig:
🇵🇱 Polen: +19 Tonnen
🇨🇳 China: +15 Tonnen
🇺🇿 Usbekistan: +9 Tonnen
🇰🇿 Kasachstan: +7 Tonnen
🇸🇬 Singapur: +7 Tonnen
Das sind keine Zufallskäufe.
Seit mehreren Jahren beobachten wir einen klaren Trend: Zentralbanken – insbesondere außerhalb des westlichen Währungsraums – bauen ihre Goldreserven systematisch aus. Hintergrund sind unter anderem geopolitische Spannungen, die zunehmende Fragmentierung des Welthandels und der Wunsch, weniger abhängig vom US-Dollar zu sein.
Wenn Gold angeblich ein „barbarisches Relikt“ ist – warum kaufen ausgerechnet die Institutionen, die Geld drucken können, jedes Jahr Hunderte Tonnen davon?
Vielleicht geht es gar nicht um Rendite.
Vielleicht geht es um etwas viel Wertvolleres: Vertrauen.
Oder, um es mit Taleb zu sagen: Robustheit ist wichtiger als Effizienz.
Gold zahlt keine Zinsen.
Aber es trägt auch kein Gegenparteirisiko.
Und genau deshalb scheint es für Zentralbanken wieder attraktiver zu werden.
💬 Was glaubt ihr: Kaufen die Zentralbanken Gold, weil sie mehr wissen als der Markt – oder weil sie sich einfach auf mehr mögliche Zukunftsszenarien vorbereiten?
6
8 comments
Ronny Wagner
7
🏦 Zentralbanken kaufen Gold – und wir diskutieren noch über den Goldpreis.
Goldrichtig investieren ✨
skool.com/goldrichtig-investieren
Für Anleger, die Vermögen schützen, Chancen nutzen und auf Unsicherheit vorbereitet sein wollen. 🦢
Leaderboard (30-day)
Powered by