Viele Anleger glauben: Je mehr Positionen, desto sicherer das Portfolio.
Aber stimmt das wirklich?
In diesem Video schauen wir uns einen entscheidenden Unterschied an, der bei der Diskussion über Diversifikation häufig untergeht:
Unsystematisches Risiko betrifft einzelne Unternehmen. Managementfehler, Bilanzskandale oder eine Insolvenz. Genau hier funktioniert Diversifikation hervorragend.
Systematisches Risiko betrifft dagegen den gesamten Markt: Rezession, Finanzkrise, Inflations- oder Zinsschock, Liquiditätskrise oder geopolitische Ereignisse.
Und plötzlich macht es einen gewaltigen Unterschied, was wir unter „diversifiziert“ verstehen.
Denn du kannst 1.000 oder 2.000 Aktien besitzen und trotzdem einem gemeinsamen systematischen Risiko ausgesetzt sein.
Mein Merksatz dazu:
Viele Aktien schützen dich vor einer Pleite. Nicht vor einem Crash.
Im Video gehen wir noch einen Schritt weiter und schauen uns an, warum vermeintlich breit diversifizierte Portfolios und Fonds trotzdem fragil sein können.
Mich interessiert eure Meinung:
Wann ist ein Portfolio für euch wirklich diversifiziert – und wann sieht es nur so aus?