Eine kleine Leseprobe
Arnim schreibt gerade ein Buch und viele habe nach einer Leseprobe gefragt und hier ist sie.
Viel Freude beim Lesen 🥰
Elias ist ein außergewöhnlicher Beobachter der Gesellschaft. Als Autist betrachtet er die Welt oft anders als die meisten Menschen. Er erkennt Widersprüche, stellt ungewöhnliche Fragen und hinterfragt Dinge, die andere als selbstverständlich ansehen. Dabei ist er weder Missionar noch Besserwisser. Sein Ziel ist nicht, Menschen zu überzeugen, sondern sie zum Nachdenken anzuregen.
2019 ist Elias Psychologiestudent. Er beobachtet aufmerksam, warum Menschen häufig gegen ihre eigenen Interessen handeln – sei es bei ihrer Gesundheit, ihren Finanzen oder ihren Lebensentscheidungen.
In der Gegenwart bewegt er sich zwischen unterschiedlichsten Menschen und Lebenswelten. Dabei erkennt er, dass fast alle nach denselben Dingen suchen: Gesundheit, Sicherheit, Freiheit, Anerkennung und Sinn. Deshalb vermeidet er Lagerdenken und hört lieber zu, als vorschnell zu urteilen.
Im Jahr 2050 ist Elias Professor für Psychologie. Seine Vorlesungen sind bekannt dafür, dass sie weniger Antworten liefern als neue Denkanstöße. Er glaubt, dass Fortschritt mit Neugier beginnt und nicht mit Gewissheit.
Angetrieben wird Elias von dem Wunsch, die Wirklichkeit besser zu verstehen. Er interessiert sich für die Fragen, warum Menschen gesund oder krank werden, warum manche finanziell erfolgreich sind und andere nicht, und wie ein erfülltes Leben gelingen kann.
Besonders kritisch wird er, wenn Ideologien wichtiger werden als die Realität, wenn Menschen aufhören, Fragen zu stellen, oder wenn Angst die Vernunft verdrängt.
Seine größte Stärke ist jedoch seine entwaffnende Art. Er greift keine Menschen an, sondern hinterfragt Denkfehler und Widersprüche. Sein Humor ist freundlich, seine Neugier ehrlich und seine Absicht niemals verletzend. Dadurch können selbst Menschen mit völlig anderen Ansichten oft über seine Beobachtungen schmunzeln.
Für unsere Community könnte Elias eine ideale Symbolfigur sein: jemand, der die Themen Geld, Gesundheit, Lebensqualität und persönliche Freiheit verbindet und Menschen dazu einlädt, neugierig zu bleiben, Fragen zu stellen und ihren eigenen Weg zu finden.
Hier die erste besprochene Geschichte: „Ineptokratie – oder: Wenn Kompetenz als Verdachtsmoment gilt“
Die private Universität der Stiftung Deutscher Normalbürger in Shizohausen war ein Gebäude, das so tat, als wäre es aus Glas und Aufklärung gebaut, während es in Wahrheit aus Beton, Drittmitteln und gut gemeinten Leitbildern bestand. Man kam dort rein wie in einen Flughafen: Sicherheitsgefühl, Wegweiser, und überall diese Schilder, die einem sagten, was man nicht durfte.
Elias stand bereits am Pult. Nicht geschniegelt. Nicht geschniegelt im Sinne von: Er sah aus, als hätte jemand vergessen, ihn zu bügeln – aber sein Blick war gebügelt. Scharf, gerade, ohne Falten.
Hinter ihm flimmerte auf dem großen Screen der Titel der Sitzung:
„Ineptokratie: Die sanfte Herrschaft der Untauglichkeit“
Unter dem Titel stand in kleiner Schrift:
„Begleitmusik: Ska. Optional. Unausweichlich.“
Aus dem kleinen Bluetooth-Lautsprecher am Rand des Pults kam ein trockenes Offbeat-Scharren, als würde jemand mit Lackschuhen auf Parkett Zeitkritik tanzen. Dann setzte das Stück ein, das Elias mit der Präzision eines Chirurgen auf genau 12% Lautstärke eingestellt hatte. Der Beat war da – präsent, aber nicht aufdringlich. Wie ein Gedanke, der nicht loslässt.
„Rat Race“, sagte Elias ohne aufzuschauen. „Falls Sie sich fragen, ob das akademisch ist: Es ist so akademisch wie Ihre künftige Steuerlast.“
Ein paar Studierende lachten. Einer lachte zu laut und schaute dabei sofort prüfend in den Raum, ob Lachen noch erlaubt sei.
In der zweiten Reihe saß Frau Dr. Z. – Diversity-Referentin, Leitbildbeauftragte, moralische Hydraulikpresse. Neben ihr: ein junger Mann mit Block und einem Gesichtsausdruck, als schreibe er bereits den Skandal, bevor er ihn gefunden hatte. Journalismus-Studium. Praktikum. Twitter-Talent.
Elias begann ruhig, im Rhythmus des Songs, der im Hintergrund wie eine kleine Sirene des Alltags lief.
„Ineptokratie ist kein offizieller Begriff der Politikwissenschaft“, sagte er. „Das ist ein Vorteil. Offizielle Begriffe sind oft wie Regierungsprogramme: hübsch gelayoutet, aber inhaltsarm.“
Er klickte weiter. Auf der Folie erschien eine einfache Definition:
INEPTOKRATIE
= System, in dem Unfähigkeit nicht nur vorkommt, sondern Karriere macht.
„Sie erkennen eine Ineptokratie daran“, fuhr Elias fort, „dass Kompetenz nicht mehr gesucht, sondern gesucht wird – im Sinne von: man sucht nach ihr, um sie anschließend zu beseitigen.“
Der Offbeat im Hintergrund hackte freundlich mit. Rat race. Rat race.
„In einer Ineptokratie“, sagte Elias, „gibt es drei Sorten Menschen:
Erstens: die, die etwas können.
Zweitens: die, die nichts können, aber es sehr gut präsentieren.
Drittens: die, die nichts können und es trotzdem präsentieren.
Und genau die Dritten übernehmen irgendwann die Leitung.“
Ein studentischer Zwischenruf, halb mutig, halb mechanisch: „Aber das ist doch elitär!“
Elias nickte, als hätte er den Satz schon erwartet, bevor er geboren wurde.
„Das ist korrekt“, sagte er. „Und Wasser ist nass. Elitär heißt in diesem Kontext: Es gibt Unterschiede. Das ist der Kern von Realität. Wenn Realität elitär ist, müssen wir uns nicht über Eliten aufregen. Wir müssen uns über die Abwesenheit von Realität sorgen.“
Frau Dr. Z. räusperte sich. Das Räuspern hatte den Klang einer Beschwerde-E-Mail.
„Herr Professor“, sagte sie, „ich würde gern darauf hinweisen, dass wir an unserer Universität eine Sprache des Respekts pflegen.“
Elias sah sie an. Nicht aggressiv. Nur aufmerksam.
„Selbstverständlich“, sagte er. „Deshalb benutze ich Ineptokratie statt Alltagsbeobachtung.“
Ein paar Lacher. Rat race.
Elias klickte auf die nächste Folie. Es erschien ein Bild: eine Stufenpyramide, sauber, klar, alt und still. Darunter: Imhotep.
„Ich möchte heute jemanden einführen“, sagte Elias, „der in einer modernen Verwaltung ungefähr so gut ankäme wie ein Taschenrechner in einem TikTok-Workshop: Imhotep.“
Jemand flüsterte: „Der aus dem Mumienfilm?“
Elias hob die Hand. „Falsche Abteilung. Wir sprechen vom historischen Imhotep. Architekt, Arzt, Hohepriester, Universalgelehrter. Er baute die Stufenpyramide für Djoser. Und – das ist wichtig – er tat es ohne Coaching, ohne Awareness-Training und ohne die Beteiligung eines intersektionalen Bauausschusses.“
Der Beat im Hintergrund wirkte plötzlich wie ein frecher Kommentar: ska-ska-ska.
„Stellen Sie sich vor“, sagte Elias, „Imhotep käme heute in unser Ministerium für Zukunftsgefühle.“
Der Journalist im Publikum schrieb sofort: Zukunftsgefühle.
„Imhotep würde sich die Organisationsstruktur anschauen“, fuhr Elias fort, „und fragen: ‚Wo ist der Plan?‘
Und man würde ihm erklären: Pläne seien ein Relikt des Patriarchats, weil sie den Zufall diskriminieren.“
Er machte eine Pause, ließ den Offbeat kurz sprechen.
„Er würde dann vermutlich vorschlagen, eine Pyramide zu bauen. Eine, die hält. Eine, die länger hält als eine Legislaturperiode.“
Elias zeigte auf die Folie.
„Und genau dort“, sagte er, „beginnt der Konflikt zwischen Kompetenz und Gegenwart. Denn die Gegenwart liebt Prozesse. Kompetenz liebt Ergebnisse. Prozesse sind moralisch. Ergebnisse sind verdächtig.“
Frau Dr. Z. notierte etwas, als würde sie gerade den Beweis für ein strukturelles Problem dokumentieren.
Elias ging langsam vor dem Pult entlang, wie jemand, der sich selbst Zeit gibt, während alle anderen rennen.
Rat race. Rat race.
„In einer Ineptokratie“, sagte er, „wird nicht mehr gefragt: Funktioniert das?
Sondern: Wie fühlt sich das an?
Und weil Gefühle keine Statik kennen, baut man irgendwann eine Pyramide ohne Stufen.“
Er klickte. Auf der Folie erschien eine flache Platte. Darunter stand:
„Die gleichgestellte Pyramide“
(Anti-hierarchisches Bauwerk, stürzt bei Verantwortungseintritt ein.)
Das Lachen im Saal war diesmal breiter, weil es wehtat.
„Man nennt das dann ‚Innovationsarchitektur‘“, sagte Elias. „Und wenn sie einstürzt, ist nicht der Plan schuld, sondern die Statistik. Die Statistik ist immer schuld. Besonders, wenn sie nicht divers genug ist.“
Der Journalist hob den Kopf. „Herr Professor, wollen Sie damit sagen, Demokratie sei grundsätzlich ineffizient?“
Elias lächelte minimal. Das war bei ihm ein großes Ereignis.
„Nein“, sagte er. „Ich will sagen: Demokratie ist eine Regierungsform. Ineptokratie ist eine Personalauswahl.“
Der Satz fiel wie ein Hammer, aber der Ska-Beat machte daraus einen Tanzschritt.
„Demokratie kann sehr klug sein“, fuhr Elias fort. „Wenn die Bürger klug sind.
Und sehr dumm. Wenn die Bürger die Politik wie ein Unterhaltungsformat konsumieren: Staffelwahl, Kandidaten-Casting, Abwahl als Event.“
Er zeigte kurz auf den Lautsprecher.
„‚Rat Race‘ ist übrigens ein hervorragendes Studienobjekt“, sagte er. „Denn es beschreibt den Zustand: Alle rennen. Niemand fragt, wer die Strecke gebaut hat. Oder warum. Oder wohin.“
Ein Student in der hinteren Reihe rief: „Aber man kann doch nicht alles so negativ sehen!“
Elias nickte. „Das stimmt. Man kann auch mit geschlossenen Augen laufen. Das ist sogar eine verbreitete Methode.“
Er klickte weiter. Eine Folie mit drei Punkten:
Kompetenz wird misstrauisch beäugt
Moral ersetzt Logik
Kritik gilt als Angriff
„Das ist der Mechanismus“, sagte Elias. „Und jetzt kommt Imhotep.“
Er drückte auf die Fernbedienung – und als wäre es ein Theaterstück, flackerte das Licht. Nicht sehr. Nur so, dass man kurz das Gefühl hatte, die Gegenwart sei dünn.
Elias’ Stimme wurde nicht mystisch, aber der Raum bekam diese leichte Temperaturverschiebung, die man kennt, wenn man in Ägypten nachts am Nil sitzt und der Wind Geschichten erzählt, ohne dass er um Erlaubnis fragt.
„Ich stelle mir vor“, sagte Elias, „Imhotep steht hier. Genau hier.“
Einige schauten instinktiv neben das Pult, als wäre Imhotep der Hausmeister der Geschichte.
„Er sieht unsere Flipcharts“, sagte Elias. „Unsere Leitbilder. Unsere ‚Werte-Wände‘. Unsere Workshops mit Post-its. Und er fragt: ‚Wo ist das Gebäude?‘“
Ein Kichern. Rat race.
„Man erklärt ihm, dass das Gebäude noch nicht gebaut werden könne, weil man zuerst die Stakeholder-Gefühle abholen müsse. Dass man nicht einfach eine Pyramide entwerfen dürfe, weil sich jemand durch die Form getriggert fühlen könnte.“
Elias hob den Zeigefinger, trocken:
„Und dann, meine Damen und Herren, kommt das Unvermeidliche: Imhotep wird problematisch.“
Frau Dr. Z. hob die Augenbraue, als wäre sie gerade bei einem wissenschaftlichen Fehler angekommen.
„Imhotep“, sagte Elias, „würde nämlich fragen, wer hier Verantwortung trägt. Und Verantwortung ist heute ein rares Tier. Man schützt sie wie ein Panda – alle lieben sie, aber keiner hat sie.“
Ein Student flüsterte: „Krass.“
Der Journalist schrieb: Professor vergleicht Verantwortung mit Panda.
Elias blieb stehen.
„Es gibt zwei Arten, ein Land zu zerstören“, sagte er. „Mit Gewalt. Oder mit gut gemeinter Unfähigkeit.“
Er ließ den Satz stehen wie eine Säule. Der Ska-Beat lief darunter wie die hektische Bevölkerung, die daran vorbeirannte.
„Und jetzt“, sagte Elias, „machen wir eine kleine Übung.“
Er zeigte auf die Pyramidenfolie.
„Stellen Sie sich vor, Imhotep wird in eine Talkshow eingeladen. Thema: ‚Bauen ohne zu diskriminieren – geht das?‘“
Im Saal wurde es munter. Man sah förmlich die Moderationskarten.
Elias spielte beide Stimmen, ohne Theater, nur mit Tonfall:
„Moderator: ‚Herr Imhotep, warum bestehen Sie auf Stufen?‘
Imhotep: ‚Weil man sonst nicht hochkommt.‘
Moderator: ‚Das ist aber hierarchisch.‘
Imhotep: ‚Das ist Gravitation.‘
Moderator: ‚Gravitation ist nicht inklusiv.‘
Imhotep: ‚Dann fallen Sie halt auf weiche Kissen.‘“
Gelächter. Sogar in der Nähe von Frau Dr. Z. zuckte etwas, das ein Lächeln hätte sein können, wenn man es nicht sofort wieder eingefangen hätte.
„Und dann“, sagte Elias, „kommt der Hashtag.“
Er klickte. Auf dem Bildschirm stand groß:
#PyramidenCheckYourPrivilege
„Die Zeitungen titeln: ‚Ägyptischer Mann erklärt deutsche Baukultur – Kritik‘.
Ein Aktivist sagt: ‚Stufen sind Gewalt.‘
Ein Minister sagt: ‚Wir nehmen das ernst.‘
Und eine Kommission wird gegründet: Kommission zur Dekonstruktion vertikaler Aufstiegsnarrative.“
Rat race.
Der Journalist im Publikum hob die Hand. „Herr Professor, ist das nicht überzogen?“
Elias sah ihn an, freundlich wie ein Skalpell.
„Nein“, sagte er. „Überzogen ist, wenn man einen Zustand so lange beschönigt, bis er Realität wird. Ich überzeichne nur, was bereits angelegt ist.“
Er schaltete die Musik kurz etwas lauter – nicht viel, nur so, dass der Beat einmal deutlich „Jetzt“ sagte.
„Hören Sie das?“ fragte Elias.
Einige nickten.
„Das ist nicht nur Ska“, sagte Elias. „Das ist das Geräusch von Menschen, die rennen, weil sie glauben, Rennen sei Sinn.“
Er senkte die Lautstärke wieder.
„Eine Ineptokratie“, sagte er, „kann Imhotep nicht ertragen. Nicht weil Imhotep böse wäre. Sondern weil er still beweist, dass Dinge besser gehen könnten.“
Elias sah kurz ins Publikum, als würde er ein Geheimnis teilen, das keiner hören will:
„Und das ist für ein System, das von Ausreden lebt, unerträglich.“
Frau Dr. Z. hob wieder die Hand.
„Ich möchte nur anmerken“, sagte sie, „dass Ihre Darstellung eine Gruppe…“
Elias hob ebenfalls die Hand, aber nicht zum Unterbrechen – eher zum Anhalten.
„Welche Gruppe?“ fragte er.
Sie zögerte. „…eine Gruppe von Personen… in politischen Verantwortungspositionen…“
Elias nickte.
„Ja“, sagte er. „Ich weiß. Das ist das Problem. Man darf heute jede Gruppe kritisieren – außer jene, die Entscheidungen treffen.“
Stille. Rat race.
Dann lehnte Elias sich ans Pult, als wäre das der Nil und er wüsste, dass der Fluss ohnehin fließt.
„Letzter Gedanke“, sagte er.
Auf dem Bildschirm erschien wieder die Pyramide, schlicht und würdevoll.
„Imhotep baute etwas, das stand.
Wir bauen heute oft Dinge, die klingen.“
Er tippte auf den Lautsprecher.
„‚Rat Race‘ klingt. Es ist sogar großartig. Aber es ist Musik. Ein Kommentar. Ein Spiegel. Kein Fundament.“
Er hob den Blick.
„Eine Gesellschaft, die Imhotep canceln würde, weil er zu viel weiß – das ist eine Gesellschaft, die sich selbst canceln wird, weil sie zu wenig kann.“
Ein paar Sekunden Stille. Dann klickte Elias den Abspann der Vorlesung an. Auf der Leinwand stand:
„Nächste Woche: Das Truthahn-Paradoxon im Verwaltungsrecht“
Elias schaltete die Musik aus. Der Offbeat stoppte abrupt. Und genau in diesem Moment merkte man: Der Beat war nicht nur Musik gewesen. Er war das Hintergrundrauschen der Zeit.
Die Studierenden standen auf, sammelten ihre Taschen, ihre Meinungen, ihre Widersprüche. Frau Dr. Z. schrieb noch etwas auf ihren Block, als wolle sie eine neue Stufe einziehen – aber ohne Stufen.
Der Journalist packte seinen Laptop zusammen. Auf dem Display war bereits eine Überschrift zu sehen:
„Professor Elias provoziert mit Pyramidenvergleich – Studierende gespalten“
Elias sah kurz hin, dann schüttelte er kaum merklich den Kopf.
„Rat race“, sagte er leise, mehr zu sich selbst als zu allen.
Und irgendwo, sehr weit weg in einer Zeit, die noch wusste, dass Statik kein Diskurs ist, lächelte Imhotep – nicht höhnisch, sondern traurig, wie jemand, der begreift, dass Menschen manchmal lieber rennen, als nachzudenken, wohin.
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13 comments
Marion Teusch
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