Vom Exposé zur Entscheidung – mein Weg zum passenden Verlag
Nachdem ich monatelang gefühlt hundert Verlagen mein Exposé angeboten hatte, war ich irgendwann müde und verunsichert. empfahl mir damals einen Besuch an der Frankfurter Buchmesse im Okt. 2025 (danke dafür💗). Ich liess mein Exposé professionell überarbeiten (www.die-wortliebe.at / Claudia Reidl – sehr empfehlenswert) und fuhr los, ohne zu wissen, ob mir das wirklich etwas bringt.
An der Messe sprach ich jene Verlage an, die mich spontan ansprachen, und drückte ihnen mein Exposé persönlich in die Hand. Die Gespräche waren offen und überraschend ehrlich. Relativ schnell merkte ich: Bei fünf Verlagen fühlte ich mich sofort wohl. Gleichzeitig wurde mir klar, dass einige Verlage, die auf der Homepage vielversprechend wirkten, im persönlichen Kontakt nicht passten.
Zuhause schickte ich diesen fünf Verlagen meine Leseprobe. Der persönliche Kontakt machte vieles einfacher. Ohne diese Begegnungen hätte ich manche Verlage vermutlich gar nicht angeschrieben. Für jemanden ohne Insiderwissen ist die Orientierung über Websites oft schwierig.
Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch: Wenn schon, dann ein grosser Verlag – wegen der Reichweite.
Im Januar zog ich mich in meine Schreibauszeit zurück und stellte mein Manuskript fertig. Ich schickte es an meine fünf Kontakte. In den folgenden Wochen – mit Telefonaten und Mails (alle Verlage sind aus Deutschland) – wurde mir immer klarer, was für mich wichtig ist und wo meine Grenzen liegen.
Zwei grosse Verlage boten mir einen Vertrag an. Ich war stolz, begeistert und bald darauf auch ernüchtert.
Der eine verlangte Social‑Media‑Leistungen, zu denen ich mich nicht verpflichten wollte und konnte.
Der andere wollte mein Konzept stark verändern. Das fühlte sich für mich nicht stimmig an.
Ich sagte mutig zu beiden Nein. In der Hoffnung, dass ich es nun nicht verbockt hatte.
Am Ende entschied ich mich für den kleineren Verlag mit Erfahrung, Erfolgen und einem renommierten Buchpreis. Wichtig war für mich, dass meine Unsicherheiten – auch rund um Werbung und PR in der Schweiz und in Deutschland – ernst genommen wurden. Die Gespräche waren authentisch, herzlich und professionell. Vor allem hatte ich das Gefühl, mit meiner Botschaft gesehen zu werden.
Titel und Cover entwickeln wir gemeinsam. Die Werbekampagne wird gemeinsam geplant.
Die Reichweite ist vielleicht kleiner. Dafür stimmt der Weg. Und es bleibt mein Buch.
«Hey (T)Humor – der Boss bin ich» ist ein autobiografischer Mutmacher‑Ratgeber.
Im Dreiklang aus Christina mittendrin, Coach‑Sicht und Gedankenspiegel für die Leser*innen verbindet das Buch Ernsthaftigkeit, schwarzen Humor und Inspiration für Selbstverantwortung.
Dieses Buch macht dich nicht besser. Es erinnert dich daran, dass du der Boss deines Lebens bist.
Die Veröffentlichung ist für den Spätsommer geplant. Ich freue mich von Herzen auf alles, was daraus entstehen darf.💫
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Christina Boss
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Vom Exposé zur Entscheidung – mein Weg zum passenden Verlag
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