Zwischen Glockenklang und neuem Ziel,
liegt eine Zeit, die leiser will.
Die Tage stehen still und weit,
man nennt sie heute Zwischenzeit.
Schon früher wusste man genau:
Jetzt wird nicht laut, jetzt schaut man genau.
Man räuchert Haus und Herz zugleich,
lässt Altes geh’n, macht Wege weich.
Kein Spinnen, kein großes Beginnen,
nur Nachdenken, Erinnerungen spinnen.
Was war, darf ruh’n, wird nicht verbannt,
doch neu geordnet, sanft erkannt.
Zwischen den Jahren zählt kein Tempo,
kein Müssen, kein „Ich sollte sowieso“.
Nur das Bewahren, was uns trägt,
und Mut für das, was vor uns liegt.
Möge diese stille Zeit dir zeigen,
was bleiben darf und was kann schweigen.
Ein Schritt zurück, ein Blick nach vorn —
so wird aus Ruhe neues Morgen.
👉 Kurz innehalten. Kurz reflektieren.
Was nimmst du mit ins neue Jahr?