Das vollständige Kongress-Interview: Schmerztherapie, die im Kopf beginnt
Ein tiefes Gespräch über Biokinematik, Heilung und was wirklich zählt mit dem Physiotherapeuten und Kongressveranstalter: https://florian-horndasch.de/ Wenn sein "Schmerzen verstehen - Kongress" im April genauso gehaltvoll und inspiriend wird, wie unser Kongress-Interview dafür, dann wird das eine herausragende online-Veranstaltung: Wenn du Lust hast ein wenig rein zu lesen, zum Beispiel statt unseres Donnerstags Treffens heute, nur zu....😊 Heute führte ich ein Interview für einen Gesundheitskongress im April. Mein Gesprächspartner Florian Horndasch ist selbst Physiotherapeut und kommt ursprünglich aus der Biomechanik - aber unser Gespräch entwickelte sich zu einem Dialog, der weit über die reine Mechanik hinausging. Was mich dabei besonders gefreut hat: Die Qualität der Fragen und wie wir gemeinsam in die Tiefe gehen konnten. Das Interview dauerte knapp eine Stunde, und ich möchte dir hier die wichtigsten Inhalte und Erkenntnisse teilen. Der Einstieg: Mein Weg zur Biokinematik Der Interviewer fragte mich gleich zu Beginn nach meinem Werdegang - und ich merkte wieder, wie prägend meine Ausbildungszeit war. Das Glück des perfekten Timings Ich hatte das Riesenglück, dass bei mir am Ort - in Lahr - die Physiotherapieschule war, wo Walter Packi als ärztlicher Direktor tätig war. Für alle, die ihn nicht kennen: Packi ist der Begründer der Biokinematik und hat tausende von Therapeuten im süddeutschen Raum inspiriert. Was mich an Packi so fasziniert hat: Er hatte ein kohärentes Konzept entwickelt. Während meiner Ausbildung merkte ich immer wieder, dass die verschiedenen Disziplinen - Neurologie, Physiologie, Innere Medizin, Orthopädie - sich Schmerzen alle ein bisschen anders erklären. Packi hatte die Zusammenhänge erkannt und ein stimmiges Gesamtbild geschaffen. Nach meinem Staatsexamen ging ich mit ein paar anderen zu ihm und sagte: "Herr Packi, hier haben Sie den Salat, wir wollen jetzt mehr wissen von Ihnen." Er gab uns dann ein halbes Jahr lang jede Woche Unterricht in seiner Praxis. Wir durften mit Patienten arbeiten und lernen.