In dieser neuen Folge der „Assistentinnen des Heiligen Geistes“ spreche ich mit Christa Fellner über die Sommersonnenwende als Schwellenmoment im Jahreskreis. Ausgangspunkt ist die Sonne am höchsten Punkt, die als scheinbarer Stillstand erscheint und zugleich einen Übergang markiert. Von dort aus richtet sich der Blick auf größere Rhythmen und auf die Idee eines Erd-Atems rund um die Sonnenwende, in dem sich Wahrnehmung verlangsamen und verdichten kann. Im Gespräch geht es um Polaritäten wie Licht und Dunkel, Ruhe und Bewegung sowie um die Figur des Johannes des Täufers als Gestalt der Schwelle. Auch alte Rituale rund um die Sonnenwende werden aufgegriffen und mit der Frage verbunden, welche Bedeutung Übergänge heute noch für uns haben. Dabei zeigt sich, dass Stillstand oft gerade in Zeiten von Überforderung spürbar wird und dass bewusste Unterbrechungen helfen können, den Blick auf das bereits Vorhandene zu richten. Daraus entsteht der Gedanke der Würdigung und einer Fülle, die das ganze Spektrum menschlicher Erfahrungen umfasst. Die ganze Folge findest du hier. Welche Bedeutung haben für dich Zeiten des Übergangs im Jahreskreis oder im Alltag?